Ästhetik- und Laserzentrum
Priv.-Doz. Dr. med. Stefanie Meyer - Privatpraxis für Dermatologie & Ästhetik
 


Haarausfall

Volles, glänzendes Haar gilt als Schönheitsideal und steht für Jugendlichkeit, Vitalität und Gesundheit. Dichtes, fülliges Haar ist sexy, nicht umsonst heißt es: "Das Haar ist der schönste Schmuck der Frau." Männer mit vollem Haar werden vom anderen Geschlecht und im Berufsleben auf den ersten Blick attraktiver gewertet und erhalten daher mehr Chancen. 

Der Verlust von täglich bis zu 100 Haaren ist normal. Fallen aber mehr Haare aus oder werden schütter, belastet dies  Männer und Frauen gleichermaßen. Jeder zweite Mann ist (zum Teil schon in jungen Jahren) von Haarausfall betroffen. Frauen leiden vor allem nach einer hormonellen Umstellung unter Haarausfall, etwa nach einer Geburt (postpartale Alopezie) oder dem Klimakterium (zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr verlieren Frauen etwa 20 Prozent ihres Haupthaares; das Haar verliert an Volumen und Stärke). Junge Frauen klagen häufig nach dem Wechsel oder Absetzen eines Pillenpräparates über diffusen Haarausfall. Stress sowie Zink- und Eisenmangel sind ebenfalls häufige Auslöser von Haarausfall. Auch Schilddrüsenfunktionsstörungen  können Haarausfall verursachen und müssen im Rahmen der Haarsprechstunde abgeklärt werden.


Digitale Haaranalyse mit FotoFinder®

In meinen Praxen stehen insgesamt fünf FotoFinder®-Systeme zur Verfügung, darunter drei FotoFinder®-vexia-Systeme für die hochauflösende digitale Untersuchung und Dokumentation von Haaren und Kopfhaut. Die hochauflösende Videotrichoskopie ermöglicht es, Haar- und Follikelstrukturen vergrößert darzustellen und digital zu dokumentieren.

Je nach eingesetztem Analysemodul können unter anderem Haardichte, Haarschaftdurchmesser, Vellus- und Terminalhaare sowie die Zusammensetzung follikulärer Einheiten erfasst werden. Auch das Verhältnis von Anagen- zu Telogenhaaren kann analysiert werden.
Für mich ersetzt diese Technik nicht die dermatologische Untersuchung. Sie ergänzt Anamnese und klinischen Befund um objektivierbare Bild- und Messdaten und ist insbesondere auch für die Verlaufskontrolle unter einer Therapie hilfreich.



MesoHair – gezielte Injektionsbehandlung der Kopfhaut

 

Bei bestimmten Formen des Haarausfalls kann eine MesoHair-Behandlung als ergänzende Therapie eingesetzt werden. Dabei werden geeignete Wirkstoffe beziehungsweise Medizinprodukte intradermal in die Kopfhaut eingebracht.
In meinen Praxen verwende ich hierfür unter anderem XL Hair® und PolyPhil® Hair. Beide Präparate verfolgen unterschiedliche Ansätze und werden von mir nicht schematisch eingesetzt. Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach der Form des Haarausfalls, dem Zustand der Kopfhaut und dem individuellen Befund. Vor einer Behandlung steht deshalb für mich die dermatologische Untersuchung und – wenn sinnvoll – die digitale Haaranalyse mit FotoFinder®. Auch im Verlauf kann die videobasierte Trichoskopie helfen, Veränderungen objektiv zu dokumentieren.


PRP-Eigenbluttherapie bei Haarausfall


PRP steht für „Platelet-Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Dafür wird zunächst eine kleine Menge Eigenblut entnommen und unmittelbar anschließend zentrifugiert. Aus dem Blut wird die thrombozytenreiche Plasmafraktion gewonnen und anschließend gezielt in die Kopfhaut injiziert.
In meinen Praxen verwende ich hierfür bewusst kein vorgefertigtes Aufzieh- oder Komplettsystem. Das PRP wird bei uns aus dem Eigenblut individuell aufbereitet und anschließend von mir manuell in die entsprechenden Areale injiziert. Für mich sind dabei eine saubere Aufbereitung, die richtige dermatologische Indikation und eine präzise Injektionstechnik entscheidender als der Name eines PRP-Systems.
PRP enthält körpereigene Thrombozyten, aus denen nach der Aktivierung verschiedene Wachstumsfaktoren freigesetzt werden. Untersucht wird die Behandlung vor allem bei androgenetischem Haarausfall bei Frauen und Männern. Aktuelle Metaanalysen zeigen, dass PRP die Haardichte verbessern kann. Gleichzeitig unterscheiden sich die Studien erheblich hinsichtlich Aufbereitung, Konzentration, Injektionstechnik und Behandlungsintervallen. Ein einheitliches PRP-Protokoll gibt es deshalb bis heute nicht.

Genau deshalb behandle ich Haarausfall nicht nach einem starren Schema. Vor einer PRP-Therapie steht die dermatologische Einordnung der Form des Haarausfalls. Die digitale Haaranalyse mit FotoFinder® kann dabei zusätzlich helfen, Ausgangsbefund und Verlauf objektivierbar zu dokumentieren.
PRP kann als alleinige Behandlung oder – abhängig von Diagnose und Ausgangssituation – als Teil eines individuellen Therapiekonzeptes eingesetzt werden. Ob und in welchen Abständen Wiederholungsbehandlungen sinnvoll sind, entscheide ich anhand des Befundes und des bisherigen Verlaufs.


Wie läuft die PRP-Behandlung bei Haarausfall ab?

Für die Behandlung wird zunächst Eigenblut abgenommen und unmittelbar in der Praxis zentrifugiert. Die dabei gewonnene thrombozytenreiche Plasmafraktion bereite ich selbst auf und injiziere sie anschließend von Hand gleichmäßig in die betroffenen Areale der Kopfhaut.
Pro Behandlung verwende ich mindestens 8 ml PRP. Damit arbeite ich bewusst mit einer vergleichsweise hohen Behandlungsmenge pro Sitzung. In meinem Behandlungsschema sind in der Regel drei intensive PRP-Sitzungen vorgesehen und nicht eine Serie aus zahlreichen kleineren Einzelbehandlungen.
Gerade für Patientinnen und Patienten mit weiterer Anreise ist dieses kompakte Vorgehen praktisch: Viele kommen aus einem Umkreis von über 100 , teilweise über 200 Kilometern nach Regensburg oder Fürth. Drei sorgfältig geplante Behandlungstermine bedeuten für sie deutlich weniger Anfahrten als eine Serie aus sechs Praxisbesuchen.
Wie die Behandlung danach fortgeführt wird, entscheide ich nicht nach einem starren Schema, sondern anhand des Ausgangsbefundes und des dokumentierten Verlaufs.



Für wen kommt PRP bei Haarausfall infrage?

PRP wird insbesondere bei androgenetischem Haarausfall bei Frauen und Männern eingesetzt. Studien zeigen Hinweise auf eine Verbesserung der Haardichte, gleichzeitig unterscheiden sich die untersuchten PRP-Protokolle erheblich hinsichtlich Aufbereitung, Konzentration, Injektionsmenge und Behandlungsintervallen. Deshalb beurteile ich die Therapie nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit Diagnose, Ausgangsbefund und Verlauf.

Nach der initialen Behandlungsserie kann – abhängig vom individuellen Verlauf – eine Auffrischungsbehandlung sinnvoll sein. Ob und in welchem Abstand diese erfolgt, entscheide ich anhand des klinischen Befundes und, wenn sinnvoll, der dokumentierten Haaranalyse mit FotoFinder®. 


Persönliche Terminvereinbarung

Wenn Sie eine dermatologische Abklärung Ihres Haarausfalls oder eine Beratung zu PRP und MesoHair wünschen, vereinbaren wir gerne einen persönlichen Termin in Regensburg oder Fürth.

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